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Das Projekt FeKoM

Forschungsethik – also der respektvolle und wertschätzende Umgang mit allen an empirischen Forschungsprojekten beteiligten Personen – ist ein wesentlicher Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. Forschungsethik bezieht sich auf gesetzliche Bestimmungen (etwa Wissenschaftsfreiheit oder informationelle Selbstbestimmung), berücksichtigt ethische Aspekte sowie wissenschaftliche Forschungsmethodik.

In der Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Ein Grund dafür ist, dass die Forschungsgegenstände der KMW (z. B. digitale öffentliche Kommunikation) ebenso wie ihre Forschungsmethoden einem stetigen Wandel unterworfen sind und zunehmend komplexer werden. Dadurch entstehen neue (forschungs)ethische Herausforderungen. Zudem legt das Wissenschaftssystem zunehmenden Wert auf ethische Reflexion, etwa bei Drittmittelanträgen oder in wissenschaftlichen Publikationen.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des vom BMBF geförderten Verbundprojektes FeKoM, evidenzbasierte, also theoretisch und empirisch fundierte Empfehlungen für eine angewandte Forschungsethik in der quantitativ forschenden KMW zu formulieren. Diese werden der Scientific Community zur Verfügung gestellt und für die Vermittlung in der Lehre aufbereitet.

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Aktuelles

Im Rahmen der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird das FeKoM-Team den Workshop „Forschungsethik in der wissenschaftlichen Praxis – Hemmschuh oder Qualitätsmerkmal?“ anbieten. Eine Anmeldung ist noch bis zum 30. November 2021 unter https://dgpuk22.de/anmeldung/ möglich. Der Workshop wird am Dienstag, den 22.02.2022, von 11 - 16 Uhr an der TU Dortmund stattfinden. Eine DGPuK-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.


Peer Reviews sind ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Arbeiten. Dennoch gibt es immer wieder Kritik an diesem Verfahren. Unklar ist oft, wie die Herausgeber*innen und Autor*innen mit Peer-Review-Kommentaren bei der Überarbeitung ihrer Arbeit verfahren dürfen. Dürfen Kommentare der Gutachter*innen ignoriert oder gelöscht werden? Wann müssen Gutachter*innen dabei um Erlaubnis gefragt werden und wann nicht?